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Schuljahr 2007/08

 

Präparation eines Wirbeltieres – Der Knochenfisch

Schuljahr 2007/08

Die Fischflossen sind dir sicher bekannt, aber ist dir schon einmal aufgefallen, dass die Forelle eine zusätzliche Flosse hat? Diese sogenannte Fettflosse liegt zwischen Rücken- und Schwanzflosse und ist für alle Arten typisch, die zur Gruppe der „Lachsartigen“ gehören.
Wir interessierten uns aber nicht nur für den äußeren Aufbau, sondern haben natürlich auch das Innenleben der Forelle auf das genaueste erforscht.

In der Bauchhöhle nehmen die Gonaden (cremefarbene Hoden oder orange Ovarien; letztere an den deutlich sichtbaren kugeligen Eiern zu erkennen) den vorderen Abschnitt ein.

Ein großer Teil des Körperinneren wird vom Verdauungstrakt eingenommen. Der Schlund durchzieht das Zwerchfell und mündet in einen leicht verdickten Magen. Der stark gewundene Darm besitzt mehrere kleine Blindsäcke und Anhangdrüsen: die Leber mit der deutlich grün gefärbten Gallenblase und die in mehrere fadenförmige Lappen gegliederte Bauchspeicheldrüse. Weiters fällt eine kleine, auffallend violettbraune, kugelige Milz auf. Am oberen Ende der Körperhöhle liegt die Schwimmblase, die bei Forellen relativ klein ausgebildet ist.
Hinter der Schwimmblase (unmittelbar unter der Wirbelsäule) schimmert die dunkelviolette unpaare Niere durch. Sie liegt als lang gestrecktes Organ zwischen der Wirbelsäule und der oberen Begrenzung der Bauchhöhle.
Mitunter können sich im Magen interessante Dinge finden lassen (wie in unserem Fall ein Aststück!).

Ein Projekt aus dem Wahlpflichtfach Biologie, Mag.a Michaela Lamm