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Schuljahr 2007/08

 

BRG Fadinger spaltet Gene der eigenen Schüler ?

Schuljahr 2007/08

In einem Forensik-Kurs wurde den Schülern des Wahlpflichtfaches Biologie ein Einblick in verschiedene Bereiche der Gentechnik ermöglicht, der im herkömmlichen Unterricht niemals erreichbar wäre. Nach einer interessanten Einführung entnahmen sie Zellen der Mundschleimhaut, woraus sie schließlich DNA isolierten und reinigten. Jeder führte eine Analyse seiner eigenen DNA am Chromosom 1 durch. Dabei konnten sie Methoden, welche auch im Labor durchgeführt werden, selber ausprobieren: mit Hilfe der PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) wurde der gewünschte Abschnitt des Chromosoms milliardenfach kopiert, mit der Gelelektrophorese wurde das Ergebnis ausgewertet.
Nach den diversen Untersuchungen erhielten sie als Ergebnis einen genetischen Fingerabdruck, wie er auch bei einem Vaterschaftstest oder in der Kriminalistik verwendet wird.

Mag.a Silvia Atzmüller

Rückmeldungen zum Forensik-Kurs der Schüler des Wahlpflichtfaches Biologie 8AC und 7A

BRG Fadinger spaltet Gene der eigenen Schüler ?
Der Forensik-Kurs am 16. Oktober 2007 wurde durch den Kursleiter sehr amüsant und zugleich sehr interessant gestaltet. Vor allem die informativen Details (genaue Funktionsweise der PCR, …) und der Humor unseres Kursleiters Mag. Nestelbacher trugen zum erfolgreichen Verlauf des Kurses bei.
Auch das praktische Arbeiten wurde genauestens erklärt und konnte folglich erfolgreich bewältigt werden. Somit finde ich, dass der Kurs auf jeden Fall den Kursbeitrag wert war.

Hat mir sehr gut gefallen, überhaupt wenn man sich manchmal CSI im Fernsehen ansieht und man das dann selber in der Praxis macht. Man sieht, dass das Fernsehen meist nicht der Realität entspricht.

Genetik light
Der molekularbiologische Zirkus ist unterwegs und tourt von Schule zu Schule, um den Schülern die Grundlagen der Gerichtsmedizin näher zu bringen. Ein Labor auf Rädern. Einen Mix aus Kleinigkeiten der, falls man adäquat arbeitet, zu einem blau leuchtenden Ergebnis führt. Der Vortragende Mag. Nestelbacher bringt den Zuhörern und Mitwirkenden die Grundlagen eines komplexen Themenbereiches in atemberaubender Geschwindigkeit bei – ohne Langeweile oder Hast. Bringen die Zuhörer ein gewisses Maß an Vorwissen mit, ist das Folgen der Ausführungen kein Problem, gleichzeitig kann man einen Einblick in wissenschaftliches Arbeiten bekommen.
Wissenschaft light: Ein hervorragender Weg der Molekularbiologie die Achtung in der Öffentlichkeit zu verschaffen, die sie auch verdient.

Trotz ansteigender Müdigkeit stieg die Spannung, nämlich ob die selbst genommenen und bearbeiteten Proben am Ende ein Ergebnis hervorbringen, bis zum Schluss an.

Ich fand diesen Kurs sehr aufregend und spannend. V. a. spannend, weil man bis zum Schluss d.h. eine Viertelstunde vor Ende nicht genau wusste, ob man sauber und konzentriert genug gearbeitet hat, um ein Ergebnis zu erzielen.
Der Kurs war sehr lehrreich, da der Kursleiter ziemlich genau erklärt hat wie und warum etwas funktioniert.

Naturwissenschaftliches Arbeiten auf andere Art
Durch die vielen Vergleiche mit der wohl bekannten Serie CSI und durch die großteils freie Arbeit nach Anleitung des Leiters war der Genetikkurs sehr anschaulich. Man bekam das Gefühl, ähnliche Arbeiten wie die professionellen Biochemiker zu tätigen. Auch war es ein großer Anreiz am Ende das Ergebnis zu bekommen.

Am Dienstag beschäftigten wir uns mit unseren Genen. Mit Hilfe eines PCR-Gerätes und verschiedenen chemischen Prozessen konnten wir einen Abschnitt unserer DNA aus unseren Schleimhautzellen im Rachenraum entnehmen und vervielfältigen. Ein Gel, in das wir diese DNA hinein pipettieren mussten, machte diese sichtbar. Dieser Tag brachte uns die Molekularbiologie ein wenig näher. Danke!

Am Anfang des Kurses war alles ungewiss, was uns erwarten würde, aber nach einer kurzen Einführung herrschte eine angenehme Atmosphäre und wir konnten beginnen, Schleimhautzellen zu entnehmen. Danach isolierten wir die DNA und vervielfältigten sie. Zum Schluss mussten wir die DNA mit einem Farbstoff in eine Gelplatte pipettieren.

Molekularbiologie mit Master Reinhard
Mit gemischten Gefühlen betraten wir am 16. Oktober den Biologiesaal, einerseits mit Vorfreude auf etwas Neues mit wissenschaftlichen Hintergrund, anderseits die Ungewissheit, was uns erwarten wird.

CSI im echten Leben
Vorige Woche nahmen wir, die 7A, im Rahmen des BU-WPG an einem Forensik-Kurs teil. Wir bearbeiteten Speichelzellen und erhielten dann eine Art Fingerprint. P.S. Wir durften die MASTER-Pipette benutzen!